Robbie Williams Spielte im AOL Arena
Robbie Williams Spielte im AOL Arena
Gestern Morgen rührte sich bei dem bekennenden Langschläfer erst einmal gar nichts. Fest verschlossen blieben die Gardinen seiner Suite am Ende des Flurs - dabei ist doch der Ausblick über unsere Binnenalster so schön, Robbie!
Die ersten Fans trudelten schon um 8.30 Uhr vor dem Hotel ein. Gelassenheit auch hier. "Robbie schläft noch, ganz klar", sagte Heike (19): "Der geht ja nicht joggen oder so". Offensichtlich brauchte der Popstar seine Ruhe. Vor ein paar Tagen hatte er sich noch von Dr. Pabst in Dresden behandeln lassen, einem Spezialisten für Stimm- und Hörprobleme. Auskurieren ist Pflicht am letzten freien Tag vor seinen Auftritten.
Erst am späten Nachmittag kribbelte es dem ballgewandten Robbie dann endlich im Spann. Raus in die Sonne, raus in die AOL-Arena. Der Charmeur will echten WM-Rasen unter seinen Füßen spüren.
Durch die Tiefgarage verlässt sein Van-Konvoi um 17.05 Uhr das Hotel. Nach einem Abstecher über die Reeperbahn gehts direkt in den Volkspark. Um 17.40 Uhr ist Anstoß auf dem heiligen HSV-Grün - nur ohne Zuschauer. Genial: Robbie läuft im weißen HSV-Trikot auf mit der Rückennummer 10 - etwa in Gedenken an Barbarez? Eine Stunde lang dribbelt Spielmacher Robbie gegen seine eigene Crew, die ganz blau aufläuft.
Keinen Kilometer entfernt warten bereits die ersten aufgeregten Fans. Wenn sie nur wüssten! Fast in Rufweite ihres Idols haben sie sich vor dem gigantischen Openair-Gelände der Trab Arena angestellt. Wer ganz vorne sein will, muss ganz früh an den Einlassgittern warten. Ganz früh? 38 Stunden vor Konzertbeginn! Echter Robbie-Wahnsinn.
Eine Gruppe aus Hannover ist ganz vorne dabei. Janina, Christin, Stefanie und Hendrik haben ihr kleines Camp schon um 6 Uhr (!) vor der Absperrung aufgebaut. Erst heute um 15 Uhr lassen sie die Ordner rein - und selbst dann sind es noch fünf Stunden zum Gig.
Da darf natürlich Nele Giese (18) nicht fehlen. Sie war bereits im November die erste, die sich für den Riesen-Ticketvorverkauf an den Kassen der Color Line Arena angestellt hatte. Natürlich wartet sie auch jetzt in der ersten Reihe - mit Sonnenschirm und Wasser.
Quelle: Hamburger Morgenpost
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